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Kontakt:

DRK-Kreisverband Weißwasser e. V.
Friedrich-Bodelschwingh-Str. 15
02943 Weißwasser
Tel.: 03576 246515
Fax: 03576 247034
E-Mail:
info[at]drk-weisswasser[dot]de

„Zwangsarbeiterentschädigung“

Weißwasser, 10.01.2017

Antragsfrist endet am 31.12.2017

Das Bundesministerium des Innern hat ein Gesetz über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter verabschiedet, die am 01.08.2016 in Kraft getreten ist.
Somit können ehemalige deutsche Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die als Zivilpersonen aufgrund ihrer deutschen Staatsangehörigkeit oder Volkszugehörigkeit kriegs- und kriegsfolgenbedingt zwischen dem 01.09.1939 und 01.04.1956 für eine ausländische Macht zur Zwangsarbeit herangezogen wurden einen einmaligen Anerkennungsbetrag in Höhe von 2.500 € erhalten.

Zwangsarbeit ist jede unfreiwillige, nicht bloß kurzzeitige Arbeit, die unter Androhung von Gewalt, Strafe o. ä. ausgeübt wurde. Bei einer regelmäßig täglichen Rückkehr zur Wohnung ist die Zwangsarbeit in der Regel kurzzeitig und berechtigt nicht zur Leistung. Die Anerkennungsleistung kann auf Ehegatten oder Kinder vererbt werden, wenn der Betroffene nach dem 27.11.2015 verstorben sein sollte.

Anträge sind bis spätestens 31.12.2017 an das Bundesverwaltungsamt zu richten.

Betroffene können Beratung und Hilfestellung ebenso in der Suchdienst-Beratungsstelle beim DRK-Kreisverband Weißwasser e. V. bei Frau Simona Pietsch (Tel. 03576 247030, s.pietsch@drk-weisswasser.de) erhalten.

12. Januar 2017 15:04 Uhr. Alter: 335 Tage